Die Forge de Laguiole

Firmenportrait

Die FORGE DE LAGUIOLE wurde 1987 gegründet. Ihr ging die Gründung des Vereins "LE COUTEAU DE LAGUIOLE" voraus, der seinerseits von einer Gruppe neuer Messermacher ins Leben gerufen wurde. Diese Gruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, das LAGUIOLE wieder auf das Qualitätsniveau zu heben, welches das Messer ursprünglich einmal hatte.

 

Um auch nach außen hin ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, beauftragte man den französischen Architekten und Stardesigner Philippe Starck mit dem Entwurf des Firmengebäudes.

Er schuf ein außergewöhnliches Bauwerk mit einer überdimensionalen Klinge auf dem Dach, die 18 Meter hoch in den Himmel ragt.

Seither werden hier wieder LAGUIOLES nach alter und traditioneller Handwerkskunst gefertigt. So geht ein Messer nicht durch viele Hände wie bei einer industriellen Produktion, sondern jeder einzelne Messermacher ist von Anfang bis zum Ende verantwortlich für die Herstellung seines Messers.

Alle Arbeitsschritte  vom Schmieden des Stahls, über das Bearbeiten der Griffschalen bis hin zum letzten Schliff werden in den Werkstätten der FORGE DE LAGUUIOLE selbst getätigt. Und so entsteht jedes LAGUIOLE als unverwechselbares handwerkliches Einzelstück.

Das ganz in Aluminium gepackte Gebäude wurde in den letzten Jahren schon dreimal auf jetzt 2500 m² erweitert. Die Schmiede stellt jährlich mit mehr als 100 Mitarbeitern über 250.000 Messer in Handarbeit her, die zum größten Teil für den Export bestimmt sind.

 

Hier in der FORGE DE LAGUUIOLE in seinem Atelier arbeitet auch Virgilio Munoz Caballero.

Der Spanier  ist ausgezeichnet worden als „Meilleur Ouvrier de France“(Bester Handwerker Frankreichs). Er fertigt LAGUIOLES auf allerhöchstem Niveau.

Seine Einzelstücke werden mit seinen Initialen "VM" signiert. Sammler aus der ganzen Welt warten gerne bis zu einem Jahr auf ein absolut unverwechselbares Meisterwerk der Schmiedekunst aus seinen Händen.

 

 

 

 

 

In Anbetracht ihrer Gesamtleistung hat die FORGE DE LAGUIOLE anlässlich der Weltausstellung in Sevilla 1992 den „PREIS DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFT“ erhalten. Dieser Preis wurde nur drei europäischen Firmen für ihre außergewöhnliche und innovative Leistung überreicht.

Jeden Donnerstag können Besucher direkt in den Werkstätten miterleben, wie eine Gesenkschmiede mit 300to Druck und lautem Knallen die Klingenrohlinge bei Temperaturen von über 1000°C schmiedet und das Fundament auf dem Basaltsockel zum Erbeben bringt.

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